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Category: Wohnen

February 28, 2017

Generationsübergreifende Wohnprojekte – Alternativen für Jung und Alt

by JollyJumper
Categories: Pflege, Wohnen
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In der heutigen Zeit wird einem schnell klar, dass sich in den letzten Jahren einiges geändert hat. Es gibt in meiner Umgebung immer weniger Drei-Generationen-Haushalte und auch die traditionellen Familienstrukturen von früher lösen sich immer weiter auf. Dabei bevorzugen gerade ältere Menschen es, wie erst kürzlich las, in der Nähe von jüngeren Familien zu wohnen. Dabei ist es unwichtig, ob es die eigenen Kinder oder Enkelkinder sind, es ist nur wichtig, dass die Menschen durch die Nähe noch mehr das Gefühl bekommen, am Leben teil zu haben.

Das Zusammenleben mehrerer Generationen kann auf unterschiedliche Weise auch Vorteile für alle haben. Blickt man zurück, stelle ich fest, dass in den letzten Jahren viele neue Wohnformen entstanden sind, die aber in keiner Weise denen von früher ähneln. Diese sollen Menschen aus unterschiedlichen Generationen wieder zusammenführen und ein neues Wohngefühl vermitteln. Es handelt sich dabei um Wohngruppen, gemeinschaftliche Wohnprojekte, bis hin zu Wohn- und ganzen Hausgemeinschaften, die ein flexibles Zusammenleben ermöglichen sollen.

Wohnen in einer Mieterstadt wie Berlin

Meine Heimatstadt Berlin ist und bleibt eine Mieterstadt, über 80 Prozent der dort gebauten Häuser und Wohnungen stehen zur Vermietung bereit. Aus diesem Grund zählt Berlin mit zu den Städten, die eine hohe Vielfalt an Wohnprojekten anbietet. Der Grundgedanke dahinter ist nicht nur das Wohnen zu bezahlbaren Mietpreisen, sondern auch das soziale Miteinander in der Stadt. Durch das Zusammenleben werden Wohnungen wieder bezahlbar und es stärkt das menschliche Wohlbefinden obendrauf. Dies gilt gerade für die ältere Generation unter uns, die es bevorzugt mit der jüngeren Generation zusammenzuleben.

Der Grund dafür ist nicht nur die Bezahlbarkeit der Mieten, sondern auch das Reduzieren des Einsamkeitsgefühls für Alleinstehende. Diese Wohnprojekte sollen als eine Art Anker für soziale Nachbarschaften dienen. Es soll sich wieder mehr untereinander geholfen werden und somit das Gemeinschaftsgefühl zurückgewonnen werden. Gerade in Berlin ist das ein sehr wichtiger Punkt, um den Menschen zu helfen und ihnen entgegen zu kommen. Das daraus entstandene Motto lautet: „Gemeinsam, statt einsam“. Aber nicht nur die Mieter profitieren von diesen Projekten, sondern auch die unterschiedlichen Wohnungsgesellschaften. Diese fördern in Berlin solche Wohnprojekte sehr gerne.

Wohnprojekte für ein soziales Miteinander

Derartige Wohnprojekte ins Leben zu rufen, braucht Zeit. Angefangen mit der Idee, Menschen wieder mehr zueinander zu führen und das Gemeinschaftsgefühl auf diese Weise wieder zu stärken, bis zur endgültigen Verwirklichung der einzelnen Projekte geht einiges an Zeit verloren. Der Grundgedanke ist aber bei all diesen Projekten der Gleiche – es soll wieder mehr soziales Miteinander geben. Ältere Menschen sollen nicht nur unter sich leben, sondern durch das Zusammenkommen von Alt und Jung wieder mehr vom Leben haben.

Gerade ältere Menschen vereinsamen sehr schnell, ist der Partner/die Partnerin zum Bespiel gestorben, so verfallen alte Menschen sehr schnell in die Einsamkeit. Auch Altersheime sind in diesen Fällen nicht das Richtige. Die jüngere Generation kann solchen Menschen helfen wieder mehr zu leben und dieses zu genießen. Gemeinsame Unternehmungen und das Zusammenleben unter einem Dach sollen der Anker für ein neues soziales Miteinander sein. Deshalb ist es der Stadt Berlin wichtig, jene Projekte weiterhin zu unterstützen und diese zu fördern.


February 5, 2017

Sein geliebtes Heim verkaufen fällt nicht leicht

by JollyJumper
Categories: Berlin, Immobilie, Wohnen
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Eine Immobilie zu verkaufen, ist nie einfach. Das habe ich bei meiner Familie erlebt. Aber gerade im Alter stehen viele Menschen auf einmal vor dieser Herausforderung. Die Gründe dafür, das eigene Haus oder die Eigentumswohnung verkaufen zu wollen oder leider in vielen Fällen auch zu müssen, können vielfältig sein. Dort, wo man früher mit der ganzen Familie gewohnt hat, lebt man jetzt vielleicht ganz allein oder nur noch mit dem Partner. Die Kinder sind schon lange aus dem Haus und die Wohnfläche wird einfach zu groß. Man schafft es nicht mehr so wie früher, alles sauber und ordentlich zu halten. Der Gesundheitszustand oder das höher werdende Alter lassen es einfach nicht mehr zu. Ein anderer Grund kann aber auch sein, dass man sich in so einem großen Haus einfach verloren fühlt, es fehlt das Leben in den eigenen vier Wänden.

Viele Menschen empfinden im Alter so und fühlen sich in kleineren Räumlichkeiten einfach wohler. Auch ist es oft so, dass der Umbau der Räumlichkeiten im Alter einfach zu kostspielig ist. Viele Menschen benötigen irgendwann Räumlichkeiten, die altersgerecht ausgestattet sind und schaffen es nicht ein komplettes Haus so umzufunktionieren, wie es notwendig wäre. Da Häuser meist über mehrere Etagen verfügen, haben sie irgendwann nicht mehr die Kraft die Treppen ständig rauf und runter zu kommen. Aus all diesen Gründen ist der Verkauf der eigenen Immobilie im Alter eine sinnvolle, wenn auch schwierige Herausforderung.

Die richtige Strategie für den Immobilienverkauf im Alter

Die richtige Strategie für den Immobilienverkauf im Alter, fächert man am sinnvollsten in fünf einzelne Punkte. Punkt Nummer Eins sollte der angemessene Preis für das Objekt sein. Auch wenn es natürlich nie leicht ist, sein Eigentum, in dem man vielleicht sogar Jahrzehnte drin gelebt hat, zu verkaufen, stellt sich nach der Entscheidung für einen Verkauf die Frage, für wie viel möchte ich verkaufen. Eine Preisermittlung ist an dieser Stelle sehr sinnvoll. Am besten lässt man sich in der Situation von einem Gutachter helfen, um einen angemessenen Preis zu ermitteln.
Viele machen leider immer wieder den Fehler und bieten ihr Objekt zu einem zu hohen Preis zum Verkauf an. Das schreckt potenzielle Käufer sehr schnell ab und ein Verkauf kommt so nicht zustande. An zweiter Stelle sollte die Überlegung für den richtigen Zeitpunkt des Verkaufes stehen. Dabei gilt es rechtzeitig zu beginnen und nicht erst dann, wenn schon eine eigene Alternative gefunden ist. Denn dann ist es meist so, dass man mit dem Verkauf der eigenen Immobilie schnell unter Zeitdruck gerät. Wichtig ist auch, dass sich der Zeitrahmen von Beginn des Verkaufes bis hin zum tatsächlichen Geldeingang über mehrere Monate erstrecken kann.

Was benötigt man für den Verkauf sonst noch?

Bevor der Verkauf starten kann, benötigt man folgende wichtigen Unterlagen:

  • Grundbuch des Objektes
  • Auflistung aller Bau-/ Altlasten
  • Energieausweis

Hat man alles zusammen, kann man mit der Suche nach einem Käufer beginnen. Wichtig ist es aber, im Vorfeld alle Mängel zu beseitigen, damit die Besichtigungen optimal verlaufen können. Ein letzter, wichtiger Punkt ist die richtige Vermarktung des Objektes. Tageszeitung, Internet und Makler können dabei recht hilfreich sein.


February 2, 2017

Warum sollte man in eine Pflege-WG ziehen?

by JollyJumper
Categories: Pflege, Wohnen
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Wohngemeinschaften im Alter sind eine tolle Alternative zum Altersheim. Sie können dazu beitragen, dass sich die Betroffenen nicht so einsam und alleine fühlen, außerdem können sie die Selbstbestimmung der Betroffenen fördern. Eine Pflege-WG besteht meist aus vier bis zwölf Bewohnern. Diese werden rund um die Uhr von ambulanten Pflegekräften umsorgt. In so kleinen Gruppen ist es möglich, dass eine familienähnliche Atmosphäre herrscht. Es ist viel einfacher, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der unterschiedlichen Bewohner einzugehen. Auch für Angehörige ist die Art der Unterstützung für einen geliebten Menschen viel angenehmer. Sie sind beruhigter und wissen ihre Lieben in guten Händen.

Aber nicht nur die Bewohner genießen jene Art der Betreuung, sondern auch die Fachkräfte fühlen sich nicht so schnell überfordert und genießen ihre Arbeit. Das ist im Pflege-Bereich ein sehr wichtiger Faktor, damit die älteren Menschen sich nicht wie eine Last vorkommen, sondern sich wohl in ihrem neuen Zuhause fühlen. Auch das Miteinander mit Gleichaltrigen führt dazu, dass sich die Menschen nicht alleine fühlen. Es besteht die Möglichkeit, sich trotz des hohen Alters noch miteinander zu beschäftigen.

Vorteile einer Pflege-WG

Da diese Art der Pflege im Alter noch sehr neu ist, ist es nicht immer so leicht einen Platz zu bekommen. Meist werden ältere Menschen mit einer höheren Pflegestufe bevorzugt. Das liegt aber einzig und allein daran, dass für diese Art der Betreuung im Alter bei geringerer Pflegestufe noch nicht die benötigten Fördergelder fließen. Prinzipiell wünscht man sich für alle älteren Menschen, die eine Betreuung benötigen oder wünschen, so eine Möglichkeit. Leider fehlen dafür ganz einfach die Plätze. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Art der Betreuung im Alter in den nächsten Jahren immer mehr durchsetzt. Ältere Menschen haben auch das Recht sich wohl und geborgen zu fühlen. Auch dann wenn es an der Zeit ist, sich bei alltäglichen Dingen helfen zu lassen.

Wie findet man eine geeignete WG?

Um für einen Angehörigen einen Platz zu finden, hilft nach meiner Erfahrung meist schon das Internet. Es bietet Adressen und Anlaufstellen, um einen geeigneten Träger zu finden. Ein weiterer, wichtiger Punkt für eine Pflege-WG ist, dass die Kosten für den benötigten, ambulanten Pflegedienst von der Pflegeversicherung geltend gemacht werden können. Das ist in einem Altersheim zum Beispiel nicht der Fall. Weitere Kosten sind natürlich Miete, Lebensmittel und andere Versorgungskosten.

Vieles davon kann aber bei den verschiedenen Sozialhilfeträgern beantragt werden. So macht die benötigte Pflege die Angehörigen nicht von jetzt auf gleich arm. Oft wissen sie nämlich nicht, wo sie die benötigten Gelder für eine Unterbringung eines Familienangehörigen so schnell hernehmen sollen. Außerdem sei zu erwähnen, dass diese Art der Pflegeeinrichtung meist Bewohner zusammenführt, die eine ähnliche Pflege benötigen. So ist es möglich, für alle gleichermaßen gut zu sorgen. Es wird nicht einfach bunt zusammengewürfelt. Das sorgt dafür, dass sich die Betroffenen in ihrem neuen, meist nicht freiwillig ausgesuchten Zuhause wohl fühlen. Vielen bleibt im Alter nichts anderes möglich als diesen Schritt zu gehen. So müssen zum Beispiel viele ältere Menschen ihren geliebten Partner in so eine Einrichtung unterbringen, weil sie mit der benötigten intensiven Pflege ganz einfach überfordert sind.


January 27, 2017

Förderung von bezahlbarem Wohnraum in Berlin

by JollyJumper
Categories: Berlin, Wohnen
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Wenn wir in der heutigen Zeit mal ganz ehrlich sind, gibt es immer weniger bezahlbaren Wohnraum, besonders für den etwas kleineren Geldbeutel. Als ich mir in Berlin die aktuellen Zahlen mal etwas genauer angeschaut habe, so stellte ich schnell fest, dass die Zahl der Sozialwohnungen immer geringer wird. Der Stadtentwicklungssenator der Stadt möchte sehr gerne die Zahl der neugebauten Sozialwohnungen in unserer Stadt verdoppeln. Das würde bedeuten, dass es dann statt 2500 neuen Sozialwohnungen, an die 5000 neue Wohnungen mit sozialen Mieten in ganz Berlin geben würde. Nur wie bei vielen Projekten, die neu ins Leben gerufen werden, gibt es leider auch bei dem Projekt eine kleine Schwierigkeit. Die dazu benötigte Förderung greift zurzeit noch nicht. Die Stadt Berlin unterstreicht aber ganz deutlich, dass sie bis 2018 die geforderte Anzahl an Sozialwohnungen benötige.

Berlin wächst und wächst und wächst

Die Statistiken der Stadt zeigen, dass es nur noch ca. 135000 Sozialwohnungen in Berlin gibt. Wenn man bedenkt, dass es insgesamt aber 1,9 Millionen Wohnungen in der Stadt gibt, die zur Miete zur Verfügung stehen, ist das ein sehr geringes Ausmaß an bezahlbaren Wohnraum. Auch wenn der Senator der Stadt stolz darauf ist, dass Menschen aller Einkommensgruppen in der Stadt ein zu Hause finden können, so möchte er trotzdem mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen. Sozialwohnungen sollen auch nicht nur am Stadtrand entstehen, sondern in der gesamten Stadt verteilt werden. Es soll nicht zwischen den verschiedenen Sozialschichten unterschieden werden. Menschen sollte man nicht nach ihrem Einkommen beurteilen und deshalb soll der soziale Wohnraum verstärkt entstehen.

Was ist der Hintergrund der Förderung?

Ein wichtiger Grund für die benötigte Förderung, ist das stetige Wachstum der Stadt. Aber auch die immer höher werdenden Mieten sind nicht aus den Augen zu lassen. Da die Stadt aber auch in Zukunft Wohnraum für das kleinere Portmonee zur Verfügung stellen möchte und Menschen aus den unterschiedlichen sozialen Schichten in den verschiedenen Bezirken der Stadt zusammenwohnen möchten, benötigt sie die staatliche Unterstützung, um neuen sozialen Wohnraum bauen zu können. Vergleicht man die Einwohnerzahlen von 2011 bis heute miteinander, fällt direkt auf, dass die Einwohnerzahl in den letzten fünf Jahren um ganze 220000 Einwohner gestiegen ist.

Bundesweite Unterstützung und etwas Geduld und Hoffnung

Unterstützung von der Stadt Erfurt haben wir schon bekommen, bald stößt auch noch Bochum zu uns hinzu, um das geplante Projekt umsetzen zu können. Denn leider ist das Ganze ein Jahr vor der anstehenden Bundestagswahl noch sehr umstritten. Was aus aktueller Sicht sehr zu bedauern ist. Denn sehen wir es realistisch, dann müssen wir dringend neuen Wohnraum schaffen. Der Gedanke dahinter ist, dass die Stadt Berlin in den kommenden 10 Jahren an die 4 Millionen Marke kommen möchte. Ein weiteres Problem ist die Ungleichheit. Sozialwohnungen seien trotz des steigenden Bedarfs noch zu teuer. Das führt immer wieder zu Streitigkeiten. Die Ankündigung die sozialen Wohnungen bis 2018 zu verdoppeln, kam vom Senator der Stadt meiner Ansicht nach wohl etwas zu spät. Aber egal wie viel neuer Wohnraum in den nächsten Jahren entsteht, er sollte bezahlbar für alle sein. Ein Dach über dem Kopf sollte jeder bekommen, egal wie viel er verdient.


September 23, 2016

Was bedeutet barrierefreies Wohnen?

by JollyJumper
Categories: Wohnen
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Barrierefreies Wohnen ist wichtig für ältere Menschen und Menschen mit einer Gehbehinderung. Es sollte ausreichend Platz zur Verfügung stehen, um die Alltagstätigkeiten in den eigenen vier Wänden bewältigen zu können. Alles muss gut erreichbar sein, wird immer wieder empfohlen. Aber was bedeutet das barrierefreie Wohnen denn nun in der Praxis? Was muss ich denn genau umgestalten, damit ältere Menschen barrierefrei wohnen? In erster Linie sollten alle Räume, wie die Terrasse oder der Balkon, sehr leicht erreichbar und begehbar sein. Alle Räume müssen nutzbar und gut zugänglich sein. Weiterhin sollten die Alltagsgegenstände immer griffbereit sein.

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Notwendige Umgestaltungen für ein barrierefreies Wohnen

Hierbei stelle ich mir immer wieder die Frage, wozu denn eine Umgestaltung vorgenommen werden sollte? Immerhin konnten sich die Menschen auch zuvor teilweise jahrzehntelang in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus bewegen. Allerdings hilft die Barrierefreiheit gerade älteren Menschen in der Bewältigung des Alltags, damit sie möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben können und sich in ihrer gewohnten Umgebung heimisch fühlen können, weil sie oftmals auf Hilfsmittel, wie beispielsweise einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe, angewiesen sind.

Selbständigkeit auch im Alter ist hierfür das Schlüsselwort für ein langes Verbleiben in den eigenen vier Wänden. Nur wenn sich die ältere Generation in der Wohnung oder im Haus mit Gehhilfe oder Rollator frei bewegen kann und alle Alltagstätigkeiten ungehindert ausgeübt werden können, ist ein selbständiges Leben in den eigenen vier Wänden möglich.

Konkrete Umgestaltungstipps für eine gute Barrierefreiheit

Sicherlich leuchtet es mir ein, dass dazu Räume nicht allzu vollgestellt sein dürfen. Ein Lift ist übrigens auch essentiell, um die entsprechende Etage des Hauses erreichen zu können. Auch sollten Rampen für kleine Stufen vorhanden sein.

Im Badezimmer sollten beispielsweise ebenerdige Duschkabinen vorhanden sein, damit ein ungehinderter Zugang möglich ist und die Selbständigkeit in der täglichen Hygiene sichergestellt ist. Welche Veränderungen kann ich noch vornehmen, damit das Badezimmer barrierefrei gestaltet ist? Hierbei habe ich erfahren, dass immer beachtet werden sollte, dass ältere Menschen eine Hilfe beim Setzen und Aufstehen benötigen. Und wie bewerkstellige ich dies, wenn ich nicht immer persönlich behilflich sein kann? Spezielle Haltegriffe an der Toilette bieten hierbei eine sehr wichtige Unterstützung. Auch sollte im Zimmer genug Platz für das Abstellen des Rollators oder des Rollstuhls sein. Handtuchhalter, Spiegel und Waschbecken sollten auch im Sitzen gut erreichbar sein.

Küchenumgestaltungen im Rahmen einer barrierefreien Wohnung

Ist in der Küche ist barrierefreies Wohnen möglich? – werden Sie sich fragen. Selbstverständlich kann ich auch eine Küche barrierefrei gestalten. Hierzu sollten sämtliche Küchengeräte leicht erreichbar und vor allem auch einfach bedienbar sein. Auf hohe Küchenoberschränke sollten Sie verzichten. Diese können ohnehin nicht ohne Leiter oder Hocker erreicht werden. Auch verfügen viele Schränke über eine gewisse Tiefe, die nicht mehr leicht für ältere Menschen erreichbar ist. Diese Schränke sind im Alter vollkommen nutzlos. Schränke, die nur mit einer Leiter oder einem Hocker erreichbar sind, erfüllen keinen barrierefreien Zweck. Da werden Sie mir sicherlich zustimmen. Aus diesem Grund kann ich nur ausziehbare Schränke im Unterschrankblock empfehlen. Derartige Schränke erleichtern den Griff nach den notwendigen Utensilien.

Sonstige Möglichkeiten für ein barrierefreies Wohnen

Ob es noch weitere Möglichkeiten gibt, Barrieren in den eigenen vier Wänden zu entfernen, fragen Sie sich gerade? Hierbei fallen mir in erster Linie lästige Kabel ein, die immer auch eine Stolpermöglichkeit und schwierige Überwindbarkeit bringen können. Soweit möglich sollten Geräte kabellos gewählt werden. Dies erleichtert auch die Handhabung. Kabel, die notwendig sind, sollten besser in einem Kabelschacht untergebracht werden. Schnurlose Telefone sind auch sehr wichtig, um ein barrierefreies Wohnen zu ermöglichen.


September 22, 2016

Wie wird die 24h Pflege organisiert und welche Vorteile gibt es?

by JollyJumper
Categories: Pflege, Wohnen
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Alte Bäume soll man nicht umpflanzen. Kennen Sie den Spruch? Er ist alt und modern zugleich. Der große Vorteil einer 24 Stunden Pflege und Betreuung liegt darin, dass die Menschen in ihrer gewohnten, häuslichen Umgebung verbleiben können. Alle Pflegeleistungen werden in den eigenen vier Wänden erbracht. Rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche werden alle erforderlichen Leistungen erbracht.

Die Patienten fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung sehr gut aufgehoben und sicher. Sie möchten sich in hohem Alter nicht mehr an Neues gewöhnen müssen. Alte Menschen haben mit sich zu tun. Eine neue Umgebung verunsichert. Als Alternative zur Heimunterbringung ist die 24 Stunden Pflege daher eine sehr gute Variante der Pflege. Die Patienten werden unterhalten und bleiben aktiv. Sie vereinsamen nicht und werden beschäftigt. Zudem ist immer jemand anwesend, wenn Hilfe erforderlich ist. Die Entlastung im Haushalt und im Alltag ist immens und eine sehr gute Unterstützungsleistung für den Patienten. Besser geht es nicht.

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Welche Leistungen beinhaltet eine 24 Stunden Pflege?

Was macht denn die Pflegekraft dann den ganzen Tag und wo wohnt sie? Damit eine Pflegeleistung rund um die Uhr erbracht werden kann, muss die Pflegekraft beim Patienten wohnen. Hierzu muss ausreichender Wohnraum zur Verfügung stehen. Anders ist keine Rundumbetreuung möglich. Dabei bezieht sich die Pflege auf die Grundpflege des Patienten. Nebenher muss der Haushalt der pflegebedürftigen Person von der Pflegekraft geführt werden. Darüber hinaus ist die Begleitung des Pflegebedürftigen bei allen Alltagsbewältigungen erforderlich. Vollkommen individuell geht die Pflegekraft auf die persönlichen Bedürfnisse des Patienten ein. Eine 24 Stunden Pflege bietet eine hohe Entlastung für die Angehörigen des Patienten. Die professionellen Pflegeleistungen der Pflegekraft sind hierbei essentiell. Alle Alltagsgeschäfte, wie Einkaufshilfe, Arztbesuche und weitere Erfordernisse, werden ebenfalls von der Pflegekraft begleitet.

Was beinhaltet die Grundpflege bei der 24 Stunden Pflege?

Hinsichtlich der Grundpflege hilft die Pflegekraft bei der täglichen Körperpflege. Dies schließt Toilettengänge, An- und Ausziehleistungen mit ein. Weiterhin beinhaltet die Grundpflege die Zubereitung der regelmäßigen Speisen und deren Darreichung. Examinierte Pflegekräfte messen Blutdruck und verabreichen Medikamente.
Und wie wird der Haushalt geführt, wenn die Pflegebedürftigkeit bereits fortgeschritten ist? Eine Pflegekraft führt den Haushalt in diesen Fällen. Dies beinhaltet den Einkauf, die Reinigungsarbeiten und die Wäsche. Darüber hinaus beschäftigen sie die Patienten durch Unterhaltung. Hierzu gehören auch Spaziergänge oder Ausflüge. Bei allen Tätigkeiten werden die Patienten soweit wie möglich in die Abläufe einbezogen. Gesellschaftsspiele und weitere Unternehmungen werden gemeinsam unternommen.

Was kostet eine 24 Stunden Pflege?

Hinsichtlich der Kosten wägen Sie jetzt sicherlich ab, ob sich ein derartiges Modell im Vergleich zu einer Heimunterbringung überhaupt lohnt. Sicherlich ist eine 24 Stunden Pflege mit einem erheblichen Kostenbeitrag verbunden. Eine professionelle Pflegeeinrichtung ist allerdings ebenfalls nicht kostenlos, wie ich weiß. Darüber hinaus ist die Individualität einer Heimunterbringung nicht in dem Maße gewährleistet, wie bei einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung in den eigenen vier Wänden, bei der die Pflegekraft permanent anwesend ist. Es ist eine Geschmacksfrage und hängt selbstverständlich auch von der Persönlichkeit der Pflegeperson ab.


24 Stunden Pflege Berlin:

Careone
Schloßstraße 110
12163 Berlin
030 208496444


Soviel Einsatz und Standby der Pflegekraft muss allerdings auch honoriert werden. Die Kosten einer Standardbetreuung liegen bei monatlich etwa 2000 Euro bis 3000 Euro. Ist eine besondere Qualifikation der Pflegekraft erforderlich, erhöhen sich die Kosten. Zusätzlich sollte beachtet werden, ob auch eine nächtliche Betreuung erforderlich ist. Die Verabreichung von Medikamenten ist oftmals auch über den Hausarzt sichergestellt.
Etwaige Unterstützungen seitens des örtlichen Pflegedienstes sind von der Leistung abzuziehen. Des Weiteren sind die Leistungsfähigkeit der Angehörigen in die Pflegearbeit und die Finanzierungsmöglichkeiten der Pflegekassen in die Berechnungen miteinzubeziehen. Je nach Pflegestufe und Erfordernis werden zur häuslichen Pflege Zuschüsse gezahlt, die die tatsächlichen Kosten senken. Alle Pflegekosten können von der Steuer abgesetzt werden. Ich weiß, im Fall der Fälle muss viel gerechnet und abgewogen werden. Allerdings lohnt es sich, um die optimale Leistung für die Pflegeperson sicherstellen zu können.


September 16, 2016

Wieso ein Hausnotruf trotz einer Rund-um-die-Uhr-Pflege sinnvoll ist?

by JollyJumper
Categories: Pflege, Wohnen
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Ein Hausnotruf trotz 24-Stunden-Betreuung hört sich doppelt gemoppelt und überflüssig an. Ist es aber nicht, wie neueste Studien belegen. Die demografische Entwicklung zeigt sehr deutlich, dass die Zahl der Pflegepatienten stark zunimmt. Die Forschung in der Medizin lässt die Menschen älter werden. Ein Hausnotruf ist immer sinnvoll und angebracht. Ich denke, dies gilt umso mehr, je älter und weniger mobil die Menschen sind. Auch eine 24-Stunden-Betreuung kann bisweilen in wichtigen Minuten anderweitig beschäftigt sein.

Ich stelle mir vor, dass der Patient gerade Hilfe benötigt, wenn sich die Pflegekraft beim Einkauf befindet oder einen Behördentermin wahrnimmt. Das sind alles Tätigkeiten, die erledigt werden müssen. Hier steht man dann vor der Wahl, ob man eine zweite Kraft zur Beaufsichtigung bestellt oder auf einen Hausnotruf zurückgreift. In derartigen Situationen ist ein leicht installierbarer Hausnotruf sehr wichtig und sinnvoll. Ohne Hausnotruf ist der Bedürftige sich selbst überlassen, was unabwägbare Folgen haben kann.

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Wie funktioniert dieser Hausnotruf?

Als doppelte oder unnötige Investition würde ich einen Hausnotruf nicht bezeichnen. Immerhin kann er in schwierigen Situationen, in denen sich der Patient nicht anders bemerkbar machen kann, Leben retten. Ein Hausnotruf verfügt bisweilen über einen Handsender, der immer in der Nähe des Patienten ist. Er kann beispielsweise am Handgelenk befestigt sein. Am Sender befindet sich ein sogenannter Notknopf. Wird dieser betätigt, wird der Notalarm in der Schaltzentrale ausgelöst. Über die Freisprechanlage der Basisstation des Hausnotrufsystems kann der Patient mit der Notrufzentrale sprechen. Einfacher und unkomplizierter ist die Handhabung nicht zu bewerkstelligen. Ist dies trotzdem in der Notsituation nicht möglich, weil der Patient beispielsweise ohnmächtig geworden ist und sich nicht artikulieren kann, wird seitens der Notrufzentrale sofort ein Rettungswagen auf den Weg geschickt. Einige Sender verfügen zusätzlich über einen Sturzmelder, der selbständig über Stürze informiert und sofort ohne Rücksprache Hilfe entsendet.

Technisch ist die Basisstation des Hausnotrufsystems mit dem Internet, dem Telefonnetz oder mit dem Handynetz verbunden. Vollautomatisch wird die Notrufzentralnummer vom Gerät angewählt. In Ergänzung zur 24-Stunden-Pflege ist diese Form der Unterstützung sehr sinnvoll und meiner Meinung nach anzuraten. Immerhin kann es trotz aller Organisation und aller Möglichkeiten zu einer gefährlichen Situation für den Patienten kommen, in der er sich nicht selbst helfen kann. Da sollte eine weitere, technische Unterstützung eine leicht zu bewerkstelligende Angelegenheit sein.



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July 26, 2017